Augenringe adé!

Als meine Lieferung der südkoreanischen Baviphat® Strawberry Toxifying Mask vom Royal Wellness Shop bei mir eintraf, musste ich schmunzeln: Der Shop hatte mir als Zugabe eine Collagen Crystal Eye Mask beigelegt:

Collagen Crystal Eye Mask

Kühle Gurkenscheiben, gekühlte Löffel, ja selbst teure Augencreme von Clarins haben bisher nichts gegen meine dunklen Augenringe, die mittlerweile gefühlt bis unter die Kniescheiben reichen, geholfen. Und diese beiden transparenten Augenpads sollen das ändern? Ich habe sie belächelt. Die Packungsaufschrift verspricht einen Mini-Lifting-Soforteffekt: Müdigkeitsfältchen verschwinden sofort, dunkle Ringe unter den Augen werden unmittelbar gemildert und die Augen mit viel Feuchtigkeit versorgt. Ja klar, das verspricht mein Clarins-Augengel auch. Und immer frage ich mich, wie ich wohl erst aussähe, wenn ich es nicht verwenden würde. Nun gut, jetzt hatte ich sie ja einmal. Brauchen wir sie also schnell auf!

Es heißt, man solle die Augenpads unterhalb der Augen – am besten im Liegen – anbringen und mindestens 30 Minuten, für eine intensivere Wirkung aber gern auch über Nacht für rund 7 Stunden, jedoch nicht länger als 12 Stunden tragen. So habe ich die glitschigen Teile also vor dem Zubettgehen aufgetragen, nach etwa 20 Minuten waren sie etwas angetrocknet und ich hatte nicht mehr das Gefühl, sie würden möglicherweise runterfallen. Gestört haben die Augenpads überhaupt nicht. Den unmittelbar kühlenden Effekt nach dem Auftragen empfand ich als angenehm.

Neugierig trat ich am nächsten Morgen vor den Spiegel und entfernte die mittlerweile getrockneten Pads. Sie ließen sich ganz einfach abziehen. Das ist jetzt kein Scherz: Ich war völlig geflasht, denn ich hatte keinerlei dunklen Ringe mehr unter den Augen! Ich wollte es selbst nicht glauben, aber die Hautpartie unter den Augen sah tatsächlich mal wieder jugendlich frisch aus 😉 Die Wirkung hielt leider nicht den ganzen Tag an, am Abend sah ich wieder aus wie immer. Nun überlege ich jedoch, was wohl erst eine regelmäßige Anwendung dieser Augenmaske bewirken würde?

Fazit: Mein liebes und geschätztes Clarins-Augengel, Du kannst einpacken! Ich habe der Collagen Crystal Eye Mask nicht viel zugetraut und musste mich eines Besseren belehren lassen: Ein so effektives Mittelchen gegen müde aussehende Augen hatte ich noch nie! Und 15 Paar Augenpads für € 6,13 bei Amazon oder 5 Paar für gar nur $ 1,64 (ca. € 1,26) versandkostenfrei bei ebay von einem Händler aus Hong Kong sind gerade so zu verschmerzen.

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Mama, wo bist Du? – Die Geschichte vom kleinen weißen Fisch

Familie Blissful hat bei Amazon ein ganz zauberhaftes Kinderbuch für Blissful junior bestellt: „Kleiner weißer Fisch“ von Guido van Genechten.

Kleiner weißer Fisch

In einfachen Sätzen und wunderschönen Bildern in leuchtenden Farben erzählt der Autor und Illustrator Guido van Genechten die wundervolle Geschichte: Der kleine weiße Fisch ist traurig, denn er hat seine Mama verloren. Auf der Suche nach seiner Mama begegnet der kleine Fisch vielen anderen Meeresbewohnern: Einem roten Krebs, einer gelben Schnecke, einer grünen Schildkröte, einem blauen Wal usw. Die kleinen Leser werden aufgefordert, dem Fisch zu helfen: Ist das die Mama? Die Antwort ist immer die gleiche: Nein! Seite um Seite wächst die Spannung – findet der kleine Fisch seine Mama? Und welche Farbe mag sie wohl haben? Ganz am Ende findet der kleine weiße Fisch sie wieder. Und sie hat alle Farben des Regenbogens!

Künstlerisch und didaktisch sehr schön aufgemacht ragt dieses Bilderbuch aus stabiler und dicker Hartpappe aus der Fülle der Bücher für Kinder im Alter von 1 – 3 Jahren heraus, denn es überreizt die jungen Leser nicht, da der Hintergrund stets schwarz gestaltet ist und die zu lernende Farbe im Gegensatz zu vielen anderen Büchern dieser Art im Vordergrund steht, und trifft ein ganz zentrales Thema der Altersgruppe: Meine Mama ist nicht da und ich bin deshalb traurig. Ich muss aktiv werden und sie suchen. Wo ist meine Mama? Und ich finde sie wieder! Der Schluss spiegelt ein so positives Erlebnis wieder, das man nur zu gern wiederholt. Die Farben lernt man so ganz nebenbei.

Es ist so unfassbar niedlich, wie der kleine weiße Fisch mit nur wenigen Pinselstrichen seine Mimik von ganz traurig, über erschrocken, ängstlich und misstrauisch bishin zu überglücklich ändert. Familie Blissful kriegt derzeit gar nicht genug von dem Buch, es begeistert Mama, Papa und Kind.

Ein Juwel unter den Pappbilderbüchern, dass Familie Blissful allen Eltern kleiner Kinder ans Herz legen möchte!

Kaffeebecher oder Kameraobjektiv?

Nachdem die bereits Anfang Februar bestellten und teuersten Kaffeebecher aller Zeiten nach wie vor auf sich warten lassen, haben sich Herr und Frau Blissful kürzlich anlässlich ihrer Geburtstage nicht ganz so teure, aber wesentlich originellere Kaffeebecher schenken lassen. Es ist nicht so, dass Familie Blissful nicht längst eine ausreichende Anzahl von Tassen und Kaffeebechern hätte, aber diese Kaffeebecher haben aufgrund Ihrer Originalität den Weg auf ihren Amazon-Wunschzettel gefunden:

Kaffeebecher

Die Thermo-Kaffeebecher sind so detailgetreu 24-105 mm Kameraobjektiven nachempfunden, dass man sie nicht nur auf den ersten, sondern selbst auf den zweiten Blick noch für echte Kameraobjektive hält. Naja, zumindest der Laie. Die Fotofreunde und (Hobby-)Fotografen unter Euch müssen jetzt nicht neidisch werden: Die Becher könnt Ihr beispielsweise hier bestellen. In den Amazon-Bewertungen ist mehrfach zu lesen, dass der Deckel nicht 100%ig dicht schließt. Das kann ich bis jetzt nicht bestätigen, allerdings haben wir die Becher noch keinem Härte- bzw. Schütteltest unterzogen und verwenden die Becher auch nicht outdoor.

Meine erste Online-Bestellung

Zugegeben: An meine allererste Online-Bestellung kann ich mich nicht mehr erinnern. Meine erste Bestellung beim Online-Shopping-Riesen Amazon bleibt jedoch unvergessen. Das war 2003. Um genau zu sein am 07.03.2003. Also heute vor genau 10 Jahren! Damals hat Amazon noch etwas länger gebraucht, um eine Bestellung auf den Weg zu bringen. Erst sagenhafte 8 Tage später durfte ich die Bestellung in den Händen halten. Heute geht es zumeist etwas schneller. In aller Regel klingelt der Postbote schon 2 Tage später an der Tür.

Schon klar, dass Ihr Euch nicht einfach mit der Info, wann ich zum ersten Mal etwas bei Amazon bestellt habe, abspeisen lasst. Ihr wollt nun auch wissen, was ich bestellt habe. Zum damaligen Zeitpunkt habe ich Amazon noch hauptsächlich für Bücherbestellungen genutzt, so auch bei meiner ersten Amazon-Bestellung. Es handelte sich um das Buch mit dem Titel „Alfa Romeo: DIE KOMPLETTE TYPENHISTORIE – Alle Bilder, Daten und Fakten“ von Maurizio Tabucchi.

Einer meiner treuen Leser wird jetzt sicherlich hellhörig und kann sich mit großer Wahrscheinlichkeit auch wieder dunkel erinnern: Ja, das war vor 10 Jahren mein Geburtstagsgeschenk für Dich, lieber P.! Damals habe ich auch meine ersten Versuche in der Bildbearbeitung unternommen, um eine individuelle Geburtstagskarte zu gestalten. Das sah dann im Ergebnis so aus:

Alfa Romeo Geburtstagskarte
Ob Du dieses Jahr ein Geburtstagsgeschenk von mir erhältst, lieber P., kann ich Dir noch nicht versprechen, denn der Online-Shop 500 MADNESS hat mir nach zweimaliger Nachfrage nun endlich mitgeteilt, dass die beiden teuersten Kaffeebecher aller Zeiten, die ich vor über einem Monat bestellt und bereits bezahlt habe, noch immer nicht lieferbar seien. Es bleibt also spannend!

Von Liebeslauben, Puppchen und Likörchen …

Herr Blissful hatte Geburtstag und wurde reich beschenkt:

Geburtstagsgeschenke

Unter den Geschenken war ein besonderes, musikalisches Schmankerl: 10 CDs mit Originalaufnahmen deutscher Schlager aus den Jahren 1910 bis 1951. Heute habe ich mir mit großem Vergnügen die erste CD mit Liedern von 1910 bis 1927 angehört. Die Gassenhauer „Komm in meine Liebeslaube“ und „Puppchen, Du bist mein Augenstern“ des Bühnen- und Filmschauspielers Willi Rose sind schon jetzt meine heimlichen Favoriten der ersten Platte. Aber auch „Komm mein Schatz, wir trinken ein Likörchen“ von Rudolf Scherfling und der frivole Schlager „Ich hab das Fräulein Helen baden sehn“ von Erwin Hartung sind nicht von schlechten Eltern. Da saß damals bestimmt so mancher Herr gespannt vor dem Grammophon.

So heißt es im Refrain des letztgenannten Liedes:

Ich hab‘ das Fräulein Helen baden sehn, das war schön!
Da kann man Waden sehn, rund und schön im Wasser stehn!
Und wenn sie ungeschickt tief sich bückt so,
da sieht man ganz genau bei der Frau, oooooh!
Ich hab‘ das Fräulein Helen baden sehn, das war schön!
Da kann man Waden sehn, rund und schön im Wasser stehn!
Man fühlt erst dann sich recht als Mann,
wenn man beim Baden gehn Waden sehn kann!

Ich freue mich schon jetzt auf die weitere musikalische Reise von Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts!

Nun aber wünsche ich Euch zunächst einen gemütlichen Freitagabend und einen guten Start ins Wochenende!

Einkaufen ist Liebe: Klassischer Einkaufsbummel vs. Online Shopping

Neulich hatte ich auf Facebook eine recht hitzige und ausgedehnte Diskussion über die Vor- bzw. Nachteile des klassischen Einkaufs und des Online Shoppings. Da wurde dann die Aussage „Einkaufen ist Liebe.“ getroffen. Das bezog sich auf den klassischen Einkauf im Laden um die Ecke.

Das hätte ich vor vielleicht 10 Jahren auch noch gesagt, heute sehe ich es anders und zwar nicht ausschließlich bei Lebensmitteln, sondern auch ganz klar beim Einkaufsbummel von Klamotten und Co. Das klassische Einkaufen in Geschäften macht mir bei Weitem nicht mehr so viel Spaß wie noch vor etlichen Jahren und zwar aus mehreren Gründen:

  1. Unter der Woche komme ich nur nach Feierabend zum Einkaufen: Das Gedränge nervt, es kostet mich mindestens eine wertvolle halbe Stunde Zeit, die von den anderthalb Stunden abends mit meiner Tochter vor dem Zubettgehen abgehen.
  2. Wenn ich in einem Supermarkt nicht alles bekomme, was ich benötige, muss ich noch in mindestens ein weiteres Geschäft.
  3. Man kauft unter Umständen mehr ein, als man eigentlich benötigt.
  4. Ich muss die schweren Einkaufstüten nach Hause tragen.
  5. Ich hasse das Gedränge am Fließband hinter der Kasse: Man hat noch nicht all sein Zeug zusammengerafft und wird von hinten schon mit dem Einkaufsgut der nächsten Person weggeschoben.
  6. Die wenigsten Geschäfte sind so durchdacht, dass man problemlos mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer passieren kann: Das geht im Supermarkt schon am Eingang mit den Drehkreuzen und den Einkaufswagenrampen los. Den Kinderwagen kriege ich nicht durch’s Drehkreuz, um ihn unter der Rampe mit Kunststofflatten durchzukriegen, muss ich den Wagen schon auf nicht ganz ungefährliche Art und Weise kippen. Ich komme da gerade noch so wie beschrieben mit meiner Tochter durch, ein Rollstuhlfahrer ganz sicher nicht. Der muss erst beim oftmals genervten Personal um Hilfe bitten, damit das Drehkreuz beispielsweise zur Seite geschoben wird.
  7. In vielen anderen Geschäften bleiben mir die oberen Etagen gleich ganz verwehrt, weil es keinen Fahrstuhl oder wenigstens eine Rolltreppe gibt (auf die ich mit dem Kinderwagen theoretisch gar nicht drauf darf).

Im Zusammenhang mit Punkt 7 möchte ich auch mal auf das große, relativ neue Esprit-Geschäft in Frankfurt aufmerksam machen: Da waren ganz kluge Köpfe am Werk und haben alles barrierefrei gestaltet: Breite Gänge, ausreichend große Fahrstühle usw. Ich bin also mit meiner Tochter im Esprit, habe tatsächlich drei Artikel in der Hand und möchte in die Umkleidekabine. Tja, und da haben die klugen Köpfe aufgehört mit dem Denken, denn es gibt nicht eine einzige etwas größere oder gar behindertengerechte Umkleidekabine, in die ich den Kinderwagen mit reinnehmen könnte. Ich möchte weder die Kabine beim Umziehen offen lassen, noch möchte ich mein Kind im Wagen vor der verschlossenen Kabine allein lassen. Also habe ich die Sachen der nächsten Verkäuferin in die Hand gedrückt und bin gegangen, ohne etwas zu probieren oder gar zu kaufen.

Das soll Spaß machen? Oder gar Liebe sein? Und die Geschäfte wundern sich, warum es dem Einzelhandel schlecht geht und Online Shopping boomt?

Ein unerschöpfliches Thema, das ich bereits vor einigen Tagen auch in einem Kommentar zu meinem Artikel „e-Commerce-Liebling Amazon im Kreuzfeuer der Kritik“ angesprochen habe. Da schrieb ich, dass ich durchaus gern die regionale Wirtschaft durch den Einkauf im kleinen Laden oder Familienbetrieb nebenan fördere, sofern der Einkauf für mich als ressourcenorientierte berufstätige Mutter ebenso günstig, serviceorientiert und bequem zu erreichen ist und mir daraus eben keine Nachteile entstehen. Natürlich muss ich nicht beim Online-Riesen Amazon bestellen, aber Amazon ist bequem und der Service am Kunden aus meiner Erfahrung heraus sehr gut. Das bieten viele Läden um die Ecke nicht ansatzweise, auch nicht gegen Aufpreis. Öffnet der kleine Laden um die Ecke erst um 9 oder gar 10 Uhr und schließt um 18 Uhr, so stehe ich morgens vor der Arbeit und abends nach Feierabend schlichtweg vor verschlossener Tür. Und an einen Online-Auftritt mit Web-Shop ist nicht zu denken (eine vorbildliche Ausnahme bildet in dieser Hinsicht der Online-Weihnachtsbaum-Shop MK Weihnachtsbaumkulturen, ein kleiner Familienbetrieb aus dem Hochsauerland). So können die kleineren Ladengeschäfte mit den großen Mitbewerbern eben leider oftmals nicht ansatzweise mithalten …

e-Commerce-Liebling Amazon im Kreuzfeuer der Kritik

Nach Ausstrahlung der Sendung „Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon“ am 13.01.2013 im Ersten, die die Arbeitsbedingungen bei Amazon anprangert, ist ein Sturm der Entrüstung auf der Fan-Seite von Amazon bei Facebook, auf Twitter und in diversen Foren ausgebrochen. Eine Moderation oder Antworten von Amazon auf die kritischen Äußerungen ließen zunächst auf sich warten, gestern hat der Retail-Händler nun jedoch eine ausführliche Stellungnahme zu den Vorwürfen veröffentlicht. Darin kündigt Amazon an, die offengelegten Missstände und die Vorwürfe u. a. gegen das Sicherheitspersonal zu prüfen „und bei Bedarf umgehend Verbesserungen“ einzuleiten.

Außerdem sind diverse Screenshots bei Facebook aufgetaucht, die ein sogenanntes Astroturfing von Amazon, d. h. eine zentral gesteuerte Kampagne zur Äußerung positiver Meinungen durch Amazon-Mitarbeiter, die sich als zufriedene Amazon-Kunden ausgeben, um gegen den o. g. Shitstorm anzukämpfen, dokumentieren sollen. Die Echtheit der Screenshots wird zwar mittlerweile angezweifelt, sie hinterlassen jedoch zusätzlich einen bitteren Beigeschmack:

Astroturfing bei Amazon?

Es ist anzunehmen, dass die Arbeitsbedingungen bei Amazon keine Ausnahme sind, sondern auch andere Großunternehmen im Versandhandel eine ähnliche Personalpolitik betreiben. Nach den zur Kenntnis gebrachten Vorfällen kann man nun natürlich das eigene Einkaufsverhalten hinterfragen. Aber sind wir doch mal ehrlich: Nutzen wir Amazon nicht verdammt gern und erwarten gespannt die von Amazon angekündigten Verbesserungen, um wieder guten Gewissens dort einkaufen zu können?