Ein Kindheitstraum wird wahr … (Teil 1)

Ich habe eine Entschuldigung dafür, dass ich gestern gar nichts geschrieben habe. Meine Entschuldigung ist ein seit vielen, vielen Jahren von mir gehegter Wunsch, der nun endlich in Erfüllung geht. Ich muss hierzu etwas weiter ausholen: Schon als kleines Kind war ich von Omas Frisiertoilette begeistert. Ich war fasziniert davon, dass man sich dank des Klappspiegels problemlos von allen Seiten im Spiegel betrachten konnte und habe gern mit Omas grünem Kristall-Parfüm-Flakon, der auf einem ebenso grünen, von Oma selbst gehäkelten Spitzen-Deckchen stand, gespielt. Da war ich noch klein, als ich zum ersten Mal gesagt habe, dass ich Omas Spiegelkommode eines Tages erben möchte. Dieser Gedanke hat mich nie losgelassen, die Faszination für die Kommode blieb, auch wenn sie sicherlich nicht die Allerschönste ihrer Art ist. Aber keine Sorge, Omi lebt noch! Omi ist nur umgezogen und in ihrem neuen Zuhause ist kein Platz mehr für ihre Frisiertoilette aus den fünfziger Jahren. Und so war ich in den letzten Tagen schwer damit beschäftigt, unser Zuhause auf Omas Frisiertoilette und ebendiese vorzubereiten. Von der Familie wurde ich belächelt und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob Herr Blissful so wirklich begeistert ist. Ich wurde in den vergangenen Wochen mehrfach gefragt, ob ich sicher sei, dass ich die Frisiertoilette noch haben möchte. Sie habe in den vergangenen Jahren gelitten und sei nicht mehr schön anzusehen. Und in der Tat sah sie ziemlich jämmerlich aus, wie sie da allein im düsteren Schuppen stand. Die Spiegel zwecks Transport abmontiert und völlig blind, das Holz an etlichen Stellen verfärbt, hier und da vermutlich Wasserflecken:

Omas Frisiertoilette

Ganz kurz habe ich gezweifelt, dann habe ich mir ein Schleifgerät geschnappt und habe die oberste verfärbte und fleckige Holzschicht vorsichtig abgetragen, habe das gute Stück geschmirgelt und poliert. Okay, es wäre gelogen, wenn ich behauptete, sie sähe nun aus wie neu. Aber das soll sie ja auch gar nicht. Außerdem muss ich mir in den kommenden Tagen noch beim Glaser neue Spiegel machen lassen. Aber dann kann sich das gute Stück wieder sehen lassen. Das aufpolierte Schmuckstück werde ich Euch gewiss in Kürze zeigen – Ihr dürft gespannt sein 🙂

A Blissful Blog ist nun auch auf Facebook!

Heute möchte ich kurz über die Ergebnisse eines produktiven Samstagnachmittags berichten, sofern Ihr sie noch nicht selbst entdeckt habt:

Zum einen hat mein Blog jetzt eine eigene Facebook-Seite, auf der ab sofort die Benachrichtigungen über neue Blogeinträge erscheinen. Ihr könnt mir jetzt also auch auf Facebook folgen. Über Eure „Likes“ würde ich mich natürlich unheimlich freuen 🙂

Und habt Ihr schon die neuen Social Media Icons rechts in der Sidebar gesehen?

RSSFacebookBloglovin'Blog-Connect

Das Durcheinander mit den vorherigen Follow-Buttons hat mir nicht (mehr) gefallen, zumal sie sich optisch nicht wirklich schön in das Blog-Design eingefügt haben. Hier ist sicherlich noch weiteres Optimierungspotential, aber für den Augenblick sieht die Sidebar doch nun schon einmal wesentlich aufgeräumter aus. Die von mir verwendeten Social Media Icons habe ich übrigens vom wundervollen Blog Carrie loves.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!

Frühling naht auf leisen Sohlen …

Vor etwa 20 Jahren habe ich in der Grundschule an einem Frühlings-Gedichte-Wettbewerb teilgenommen. Dieses Gedicht existiert noch immer. Meine Mama holt es jedes Jahr pünktlich zum Osterfest hervor und hängt es auf. In diesem Jahr hat sie es mir gegeben, damit ich es aufhänge. Das Meisterwerk der Dichteskunst möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten:

Frühling

Das kleine Osternest ist übrigens unser Ostergeschenk von Blissful junior: Blumentöpfchen und Osterei haben die Kinder in der Krabbelstube angemalt. Ich möchte mir lieber nicht vorstellen, wie das vonstatten ging. Die blaue Farbe in den Wimpern, unter den Fingernägeln und an sämtlichen Klamotten von Blissful junior ließen mich das Farbenspektakel immerhin erahnen 😉

In diesem Sinne wünsche ich allen ein wundervolles Osterfest mit vielen bunten Eierchen und einem ganz fleißigen Osterhasen!

Wofür es sich zu kämpfen lohnt

Heute muss ich den kleinen Rezeptemarathon dieser Woche unterbrechen, und zwar aus gutem Grund:

Die beiden Kolleginnen und Freundinnen Kathie und Melanie aus Wien führen den wundervollen Blog „Du hast Post“, auf dem sie sich gegenseitig Briefe über das Leben, die Liebe und den Alltag schreiben. Vergangene Woche wurde ich von den beiden gefragt, ob ich an einer kleinen Aktion für die Rubrik „Sag mal …“ auf ihrem Blog teilnehmen möchte. Sie fragten einige Blogger:

„Sag mal … Wofür gehst Du auf die Barrikaden?“

Meine Antwort? Hier ist sie:

„Für die Rechte meiner behinderten Tochter gehe ich auf die Barrikaden: Für einen integrativen Krabbelstubenplatz habe ich beispielsweise alle Hebel in Bewegung gesetzt. Mit Erfolg! Für Therapien, Hilfsmittel und Rehabilitationsmaßnahmen, die meiner Tochter zustehen und ihr eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglichen sollen. Für das große und kleine Glück meiner Tochter, auch wenn ich mich selbst dabei manchmal vergesse und meine persönlichen Bedürfnisse hintanstelle. Weil ich möchte, dass meine Tochter trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen so normal wie möglich aufwachsen kann.“

Was andere Blogger meinen, wofür es sich zu kämpfen lohnt, könnt Ihr dem heutigen Blogartikel von Kathie und Melanie entnehmen.

Kathie und Melanie, habt lieben Dank für die Aufnahme meiner Antwort – darüber freue ich mich sehr!

Finger Family

Liebe Schleckermäuler, verzeiht mir die kleine Rezeptpause: Morgen geht es schon weiter!